Guten Tag.
Akten, Termine, Kalkulation, Angebote – alles an einem Ort, auf jedem Gerät.
PipelineDeine Akten
Kunde & Objekt
Stammdaten der Akte – gehen ins AngebotHersteller & Modell
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Maße
Ausstattung
alle Katalog-Optionen · Preise je EinheitFreie Positionen
EK netto aus Hersteller-EinzelangebotPositionen & Angebot
Verkaufspreise nettoAktenAlle Kunden, Angebote und Aufträge
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Leads rein, Termine raus.
Anfragen aus Portalen, Website und Telefon landen hier – sichtbar nur für den Master. Markieren, Verkäufer wählen, zuweisen: ab dann steht der Interessent beim Verkäufer unter Akten und auf seiner Startseite, mit Mail und Link.
Was bleibt hängen.
Einfache Betriebswirtschaftliche Auswertung auf Knopfdruck: Umsatz minus Wareneinsatz, Montageeinsatz und Provision ergibt den Rohertrag – je Monat, Quartal, Jahr oder freiem Zeitraum, als PDF druckbar.
Vom Auftrag zur bezahlten Rechnung.
Auftragsbestätigung aus dem Angebot, Anzahlungs- und Schlussrechnung als E-Rechnung (ZUGFeRD / XRechnung), Zahlungseingänge, Mahnungen – alles aus der Akte, GoBD-konform unveränderbar.
Team, Rechte, Inhalte.
Benutzer anlegen und sperren, Rechte je Person, Onboarding-Programme, Videothek, Preise & Absender (Master), Protokoll aller Aktionen.
Dein Einstieg.
Alle Bereiche sind von Anfang an offen – diese Schritte zeigen dir die Reihenfolge, die sich bewährt hat. Ivan sieht deinen Fortschritt.
Deine Baustellen.
Zugewiesene Aufträge mit Termin, Adresse und Kundenkontakt. Fotos vom Aufbau direkt in die Akte hochladen, Status setzen – Ivan und Frank sehen es sofort.
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Das Portal läuft auch ohne Netz weiter (Konfigurator, zuletzt geladene Akten). Änderungen werden gesammelt und beim nächsten Kontakt übertragen. Zum Startbildschirm hinzufügen: Safari → Teilen → „Zum Home-Bildschirm“.
DatenSicherung & Gerätewechsel
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Alle Systeme im direkten Vergleich
Basismodul-Verkaufspreise für vier typische Terrassengrößen – damit du beim Kunden sofort weißt, wo welches System preislich liegt und warum.
EinordnungWarum liegen die Systeme so weit auseinander?
SIX96 Denia – einfahrbar, auf Anfrage
Neues Codeval-System: Lamellen drehen 0–135° und fahren komplett ein, bis 7,5 × 4,8 m mit nur vier Säulen. Noch nicht in der Preisliste – Maße und Wünsche in der Akte erfassen, Angebot über Ivan bei Codeval anfordern.
SIX96 (Altea, Moraira) – der Einstieg
Spanischer Hersteller Codeval, geprüft nach EN 13561 (Altea Klasse 6), 10 Jahre Garantie auf die Struktur. Im Basispreis sind Motor, Fernbedienung und Regensensor bereits enthalten – bei Gibus sind Fernbedienung und Sensoren Optionen. Der SIX96-Listenpreis ist deutlich niedriger, dazu kommt der Händlerrabatt von 40–50 %.
Gibus Twist / Varia – Premium mit drehbaren Lamellen
Italienisches Premiumsystem, Rahmen 31 cm, Lamellen bis 120° drehbar, Snow-melt-fähig, große Maximalmaße (bis 5 × 7,5 m ohne Kopplung). Fernbedienung, Sensoren, längere Stützen kommen als Optionen dazu. Der Listenpreis liegt etwa auf dem Niveau des SIX96-Verkaufspreises – deshalb ist der Händlerrabatt bei Gibus die entscheidende Stellgröße (siehe Einstellungen).
Gibus Velvet Plus / Velvet – das fahrbare Dach
Lamellen drehen und fahren zusammen, vier Antriebe je Modul, Windklasse 5. Das ist die Spitze der Range – im Verkaufsgespräch die „Cabrio-Variante“: Dach komplett offen, freier Himmel.
Was der Verkäufer daraus macht
- Kunde nennt ein Budget → Preisspiegel zeigt sofort, welches System passt.
- Immer gleich ausgestattet vergleichen: Bei SIX96 sind Fernbedienung + Regensensor drin, bei Gibus müssen sie dazu (TECH 6 TLC, Sensor).
- Preisunterschied erklären können: Antriebe, Lamellenwinkel, Windklasse, Maximalmaße, Herkunft – nicht „Gibus ist halt teurer“.
RechenregelnSo entsteht jeder Preis im Portal
| Schritt | Regel |
|---|---|
| Listenpreis | aus der Hersteller-Matrix Breite × Tiefe (SIX96: je Oberfläche; Gibus: je Ausführung/Modul) |
| Gibus-Aufschlag | + 3 % auf Fertigprodukte ab 27.04.2026 (lt. Preisliste; Parameter) |
| Händlerrabatt | SIX96: 40–50 % lt. Codeval-Angeboten (Parameter, Standard 40 %) · Gibus: 0 % – die Preisliste ist bereits der NEMATEC-Einkaufspreis |
| Einkauf (EK) | Liste (+ Aufschlag) − Rabatt |
| Verkauf (VK) | EK × 1,8 (Faktor, Parameter) |
| Optionen | jede Option: Listenpreis → gleiche Rechnung → eigene Position |
| Farbe (Gibus) | Kat. B +5 % (mind. 300 €), C(r) +7 % (mind. 650 €), Klasse 2 +6 % – auf den Modulpreis |
| Montage & Fracht | 10 % vom Warenwert (VK netto nach Kundenrabatt), als eigene Position (Parameter) |
| MwSt. | 19 % auf die Summe netto |
Weniger erklären. Mehr erleben. Einfacher abschließen.
Der Kunde kauft keinen Aluminiumrahmen – er kauft Abende, die länger dauern. Alles hier ist darauf ausgerichtet.
GesprächsleitfadenFünf Phasen vor Ort
1 · Ankommen & Vertrauen (5 Min.)
Nicht mit der Pergola anfangen, mit der Terrasse. Erst den Platz ansehen, dann reden.
Ziel: Der Kunde beschreibt selbst das Problem (Mittagssonne, Regen, Nachbarn, Wind). Alles, was er sagt, ist später Ihr Argument.
2 · Bedarf verstehen – die sieben Fragen
- Wer nutzt die Terrasse – Familie, Gäste, Homeoffice, Gastro-Gäste?
- Wann – Frühstück, Mittag, Abend? Welche Jahreszeiten?
- Was stört heute – Sonne, Regen, Wind, Einblicke, Dunkelheit am Abend?
- Was wurde schon probiert – Markise, Sonnenschirm, Segel? Warum reicht das nicht?
- Wie soll es aussehen – an der Hauswand oder frei im Garten, Farbe der Fenster/Fassade?
- Wer entscheidet mit – Partner/in, Vermieter, Architekt, Eigentümergemeinschaft?
- Zeitrahmen – „Wann möchten Sie das erste Mal darunter sitzen?“
3 · Lösung zeigen – mit dem Kalkulator, nicht mit dem Katalog
Den Kalkulator gemeinsam bedienen: Modell wählen, Maße eintragen, Ausstattung anklicken. Der Kunde sieht, wie sich der Preis zusammensetzt – das schafft Vertrauen und nimmt der Zahl den Schrecken.
- Vorher „EK anzeigen“ ausschalten. Die Kundenansicht zeigt nur Verkaufspreise.
- Mit der Grundkonfiguration starten, dann Optionen dazunehmen – nie mit Vollausstattung beginnen und wegstreichen.
- Jede Option mit dem Bedarf aus Phase 2 verknüpfen: „Sie sagten, abends wird es schnell dunkel – deshalb die LED-Streifen.“
- Zwei Varianten anbieten (Basis / Komfort), nicht fünf. Entscheidung erleichtern.
4 · Preis nennen & Einwände
Preis ruhig und vollständig nennen – netto und brutto, mit Montage. Dann schweigen. Die erste Reaktion gehört dem Kunden.
Einwände siehe eigener Abschnitt rechts. Nie rabattieren, bevor der Kunde nach dem Nutzen gefragt hat.
5 · Abschluss & nächster Schritt
Der Abschluss ist eine Frage, keine Bitte:
NutzenargumenteWas der Kunde wirklich kauft
Eigentümer von Einfamilienhäusern
- Mehr Wohnfläche – die Terrasse wird vom Schönwetterplatz zum Zimmer im Freien, nutzbar von März bis Oktober und darüber hinaus.
- Flexibilität – Lamellen offen bei Sonne, geschlossen bei Regen; nicht entweder Schatten oder Himmel.
- Wertsteigerung – ein hochwertiger Außenbereich zählt bei Verkauf und Vermietung sichtbar.
- Keine Kompromisse mehr – Sonnenschirm umstellen, Markise einfahren bei Wind: vorbei.
Familien
- Kinder spielen im Schatten, Eltern sitzen trocken daneben.
- Der Esstisch wandert nach draußen – Frühstück, Hausaufgaben, Abendessen.
- Beleuchtung: Abende verlängern sich, ohne dass jemand „reinmuss“.
Gastronomie & Hotellerie
- Planbare Plätze – Außenbereich auch bei Regen und Hitze bespielbar; mehr Umsatz pro Saison.
- Heizung + Zip-Screens – Saison verlängern, Windschutz für Gäste.
- Design – ruhige Architektur statt Sonnenschirm-Wald; fügt sich in Fassade und Stadtbild.
- Gekoppelte Module für große Flächen; freistehend oder an der Fassade.
Architekten & Bauherren
- Klare Profile, Anthrazit und RAL nach Wunsch, verdeckte Technik und Entwässerung über die Pfosten.
- Planungssicherheit durch Herstellerzeichnung und Fertigungsfreigabe.
- Modulare Systeme – Einzelmodul, Doppelmodul, gekoppelte Module – statt Sonderbau.
ZusatzverkaufOptionen, die fast immer passen
| Option | Wann ansprechen | Satz, der funktioniert |
|---|---|---|
| LED-Beleuchtung | Kunde nennt „abends“, „Gäste“, „Grillen“ | „Sie sitzen nicht nur länger, Sie sehen auch, was Sie essen.“ |
| Zip-Screens / Seitenbeschattung | Westseite, tiefstehende Sonne, Nachbarn, Wind | „Damit bestimmen Sie, wer reinschaut – und wie viel Wind.“ |
| Glasschiebeelemente | Ganzjahresnutzung, Gastro, exponierte Lage | „Offen wie eine Pergola, geschützt wie ein Wintergarten.“ |
| Heizstrahler | Gastro, Raucherbereich, Herbst/Frühjahr | „Zwei Monate mehr Saison – das rechnet sich mit zwei Tischen.“ |
| Sensorik / App | Kunde oft unterwegs, Technikaffinität | „Bei Regen schließt sich das Dach – auch wenn Sie im Büro sind.“ |
| Farbe (Sonderfarbe) | Fassade nicht anthrazit/weiß | „Passend zu Ihren Fenstern – als wäre es mitgebaut.“ |
EinwandbehandlungDie Methode in vier Schritten
- Verstehen – Einwand ernst nehmen, nachfragen („Zu teuer im Vergleich wozu?“). Nie verteidigen.
- Isolieren – „Wenn wir das geklärt haben – passt dann der Rest?“ So weißt du, ob es der einzige Punkt ist.
- Argumentieren über Nutzen – nicht über Technik: mehr Abende, mehr Tage, weniger Ärger.
- Abschlussfrage – immer mit nächstem Schritt: „Dann planen wir das Aufmaß für nächste Woche?“
Jeden Einwand kannst du im Training gegen einen realistischen Kunden üben.
EinwandbehandlungDie häufigsten Sätze
„Das ist zu teuer.“
Nie verteidigen, erst verstehen: „Zu teuer im Vergleich wozu?“ Meist fehlt der Vergleichsmaßstab.
- Preis in Nutzung übersetzen: Lebensdauer ~ 20 Jahre, 150 Tage im Jahr nutzbar → der Preis pro Terrassentag ist eine Zahl, die man aussprechen kann.
- Zurück zur Basisvariante statt Rabatt: „Lassen Sie uns schauen, welche Option Sie wirklich brauchen.“
- Vergleich mit Alternativen, die der Kunde selbst genannt hat (Markise ersetzt alle 8–10 Jahre, Schirm jedes Jahr).
„Ich muss noch darüber nachdenken.“
„Verstehe ich. Worüber genau – über die Größe, die Ausstattung oder den Preis?“ Meist steckt ein konkreter Punkt dahinter, den man vor Ort klären kann.
Dann: Nachfasstermin fixieren, Angebot mit Gültigkeitsdatum mitgeben.
„Ich hole noch andere Angebote ein.“
Nie dagegen reden. „Gute Idee – achten Sie darauf, dass Montage, Fracht und Aufmaß enthalten sind, und ob der Anbieter das Aufmaß selbst macht.“ So setzen Sie die Vergleichskriterien.
„Ist das wirklich wasserdicht?“
Ehrlich bleiben – das ist Ihr Vorteil: „Bei geschlossenen Lamellen sitzen Sie trocken, das Wasser läuft über die Rinnen in die Pfosten ab. Bei Sturm mit Schlagregen ist ein Lamellendach kein Wintergarten – das sagt Ihnen jeder seriöse Anbieter. Wenn Sie ein geschlossenes System wollen, zeige ich Ihnen die Glasschiebeelemente.“
„Brauche ich eine Genehmigung?“
„Das hängt vom Bundesland, der Größe und Ihrem Bebauungsplan ab – in Hessen sind kleinere Terrassenüberdachungen häufig verfahrensfrei, aber das prüfen wir für Ihr Grundstück. Ich gebe Ihnen die Zeichnung fürs Bauamt mit.“ Keine pauschale Zusage.
„Hält das bei Wind / Schnee?“
Auf Herstellerangaben verweisen (Windwiderstandsklasse, Schneelast je System) und – wichtig – Sensorik anbieten: Windsensor öffnet die Lamellen automatisch, Regensensor schließt sie. Keine eigenen Zahlen erfinden; Werte stehen in den Herstellerunterlagen.
„Der Nachbar hat ein Glasdach für die Hälfte.“
Nie das Glasdach schlechtreden – den Unterschied im Alltag zeigen: „Ein Glasdach ist im Juli ein Gewächshaus: kein Schatten, keine Lüftung, Hitze staut sich. Lamellen steuern Licht, Schatten und Luft – deshalb nutzen Sie die Terrasse von April bis Oktober, nicht nur bei 22 Grad.“ Dann konkret: Wie viele Abende im Jahr sind das mehr?
„Ich habe schon ein günstigeres Angebot.“
Angebot zeigen lassen und gemeinsam vergleichen – meist fehlen Montage, Fracht, Aufmaß oder Sensorik. „Wenn wir Äpfel mit Äpfeln vergleichen – ist das Angebot dann noch günstiger?“ Preislich nie sofort mitgehen; Rabattfragen laufen über Ivan.
„Das dauert mir zu lange.“ (6–8 Wochen)
„Das ist Maßanfertigung nach Ihrem Aufmaß – deshalb passt es am Ende auf den Zentimeter. Wenn wir heute unterschreiben, ist das Aufmaß nächste Woche, und Sie sitzen Mitte des Sommers drunter.“ Den Zeitplan rückwärts rechnen – das erzeugt Handlungsdruck ohne Druck.
„Was ist, wenn ich nicht zu Hause bin und es stürmt?“
Das ist die Steilvorlage für Sensorik: Windsensor öffnet die Lamellen automatisch, Regensensor schließt sie. Bei SIX96 ist der Regensensor inklusive, bei Gibus Option – dann als Position anbieten, nicht als Aufpreis entschuldigen.
„Ich will erst mal nur ein Angebot.“
„Gerne – damit das Angebot auch stimmt, mache ich die Konfiguration mit Ihnen gemeinsam, das dauert 15 Minuten.“ So entsteht das Angebot vor Ort, mit Preis, und der Kunde hat es im Kopf, bevor er den Wettbewerb anruft. Beim Abschied: Termin für die Besprechung des Angebots vereinbaren.
„Mein Partner / meine Partnerin muss das sehen.“
„Dann machen wir den zweiten Termin gleich aus, zu dem beide da sind – ich bringe die Muster mit.“ Ohne beide Entscheider gibt es keinen Abschluss; also den Termin, nicht die Entscheidung erzwingen.
ProduktwissenDie Systeme im Portal – kurz
SIX96 Altea · Altea Doble Vano · Moraira
- Bioklimatische Pergolen (Codeval/SIX96, Spanien), freistehend mit 4 Pfosten, Motor, Fernbedienung und Regensensor inklusive.
- Altea: Breite bis 470 cm, Tiefe bis 720 cm (Einzelmodul); Altea Doble Vano: Doppelmodul bis 720 × 720 cm.
- Moraira: kompakteres System, Breite bis 430 cm, Tiefe bis 660 cm.
- Sechs Oberflächenvarianten: Weiß, Standardfarben, Sonderfarbe, Carta Futura – jeweils auch mit weißen Lamellen.
- Zip-Screens und Glasschiebewände über Einzelangebot des Herstellers (freie Position).
Gibus Varia · Twist (verstellbare Lamellen)
- Lamellen drehen (verstellbar), bleiben im Dach. Standard- und XL-Lamellen.
- Varia: X 200–500 cm, Y 200–740 cm (Standard); XL bis 600 cm Breite.
- Twist: X 200–500 cm, Y 210–750 cm (Standard); XL bis 600 cm Breite; auch als Wall-Version zwischen zwei Wänden.
- Gekoppelte Module TYP 1 (mit Stützen) und TYP 2 (ohne Zwischenstützen) für große Flächen.
- LED-Strips je Seite, LED-Spots in den Lamellen, integrierte Zip-Screens, Schneeräumsystem als Option.
Gibus Sway (paketierbar, Einstieg)
- Lamellen drehen und fahren zusammen wie Velvet – aber mit einem Rohrmotor (230 V Somfy/Simu/Cherubini oder Gibus 24 V), Stützen 13 × 13 cm, Rahmen 25 cm.
- Maße bis 425 × 610 cm je Modul, Ausladung fest im Raster. Windklasse 5.
- Motor ist Pflichtposition – im Kalkulator automatisch vorgewählt (Gibus 24 V inkl. LED-Steuergerät bis 190 W).
- Argument: „Offenes Dach wie bei Velvet, zum Preis einer drehbaren Pergola.“
Gibus Velvet Plus · Velvet (paketierbare Lamellen)
- Lamellen drehen und fahren zusammen („fahrbar“) – das Dach lässt sich komplett öffnen, freier Himmel.
- X 200–450 cm, Y bis ca. 600 cm; Insel, angelehnt vorne/seitlich, Velvet auch als Wall.
- Das Gegenstück bei SIX96 (Denia) ist noch nicht in der Preisliste.
Farben bei Gibus
Kategorie A/A(r): kein Aufpreis (Standardfarben, z. B. Anthrazit 7016, Weiß 9010). B/B(r): +5 % (mind. 300 €). C(r) weitere RAL: +7 % (mind. 650 €). Klasse 2: +6 %. Der Kalkulator rechnet das automatisch.
Montagehöhen & Stützen
Standardstützen bis 250 cm (Gibus) bzw. 295 cm (SIX96). Darüber: „Längere Stütze“ (Gibus bis 300 cm, mit vergrößertem Fuß darüber) oder Pfosten bis 605 cm (SIX96). Immer die lichte Höhe unter der Dachrinne beim Kunden klären – Türen, Rollladenkästen, Dachüberstand.
Frag den Coach – oder Ivan.
Der Coach kennt die Produkte, die Preislogik und die gerade geöffnete Akte. Für alles, was eine Entscheidung braucht (Rabatt, Sonderbau, Termin), geht die Akte mit einem Klick an Ivan.
VerkaufscoachStell deine Frage
Direkt zu IvanAkte senden
Die Zusammenfassung der geöffneten Akte wird in die Nachricht eingefügt – du musst nur deine Frage ergänzen.
SpielregelnWann fragen?
- Kundenrabatt über dem Standard → immer Ivan.
- Maße außerhalb des Rasters / Sonderbau → Ivan, der klärt mit NEMATEC.
- Technische Zusagen (Wind, Schnee, Dichtheit) → nur mit Herstellerunterlage.
- Alles andere: Coach fragen, Verkaufswissen lesen, machen.
Üben, bevor es zählt.
Quiz mit sofortiger Erklärung, Rollenspiel gegen einen realistischen Kunden und Karteikarten mit den Fakten, die im Gespräch sitzen müssen.
Quiz10 Fragen
KarteikartenFakten, die sitzen müssen
RollenspielDer Coach spielt den Kunden
Szenario wählen, Gespräch führen wie vor Ort. Mit „Feedback“ bekommst du eine ehrliche Auswertung: Was war gut, was fehlte, ein besserer Satz.
Vor OrtAufmaß & Technik-Check
Häkchen werden auf diesem Gerät gespeichert. „Zurücksetzen“ für den nächsten Termin.
- Breite (X) und Tiefe (Y) an der Terrasse gemessen – an zwei Stellen, kleinstes Maß notiertLichtes Maß zwischen Wänden/Hindernissen; Dachüberstand beachten
- Lichte Höhe unter der Dachrinne festgelegtTürhöhe, Rollladenkästen, Fensterstürze, Balkon über der Terrasse
- Montageart geklärt: an der Wand (welche Seite?) oder freistehendWandbeschaffenheit: Massiv, WDVS/Dämmung, Holz, Klinker – Foto!
- Untergrund für Pfosten geprüftBetonplatte, Pflaster auf Schotter, Erdreich → Punktfundamente nötig?
- Stromanschluss vorhanden oder planbar (230 V bis zur Pergola)Motor, LED, Heizung – Elektroarbeiten sind bauseits
- Entwässerung: Wohin läuft das Regenwasser aus den Pfosten?Drainagerohr, Anschluss an Fallrohr, Versickerung
- Himmelsrichtung & Sonnenverlauf notiertEntscheidet über Zip-Screens / Seitenbeschattung
- Zufahrt & Anlieferung geprüftLKW-Zufahrt, Durchgang zum Garten (Breite!), Kran nötig? Dachterrasse?
- Baurecht angesprochen: Grenzabstand, Bebauungsplan, NachbarKeine Zusage zur Genehmigungsfreiheit – Prüfung durch den Kunden/Bauamt
- Fotos: Terrasse gesamt, Fassade, Untergrund, Detail Hindernisse
- Farbwunsch: Fassade, Fenster, Geländer – RAL-Abgleich
- Entscheider vollständig anwesend / zweiter Termin vereinbart
Nach dem TerminAngebot & Freigabe
- Kalkulation im Portal gespeichert (PDF erzeugt)
- Angebot an Kunden gesendet, Nachfasstermin eingetragen
- Bei Auftrag: unterschriebenes Angebot + Fotos + Maße an NEMATEC zur Zeichnung
- Fertigungszeichnung vom Kunden freigegeben (Unterschrift)
- Anzahlung eingegangen – erst dann Produktion
- Montagetermin mit Montagepartner und Kunde abgestimmt
MitnehmenTermin-Ausrüstung
- Laser-Entfernungsmesser + Zollstock
- RAL-Fächer / Farbmuster, Lamellenmuster
- Tablet/Handy mit diesem Portal (offline nutzbar), Akku voll
- Referenzbilder / Visualisierungen
- Visitenkarten, Kugelschreiber für die Unterschrift
Zeigen statt erklären.
Bilder antippen zum Auswählen, dann „Präsentation starten“ – Vollbild, wischen oder tippen zum Blättern. Ohne Auswahl läuft der ganze Filter als Show. Der Katalog als PDF liegt unten.
Hersteller
Modell
Zuordnung nach KatalogEinsatz
KatalogPERGOVITA Katalog 2026
48 Seiten, ohne Preise – zum Zeigen am Tablet oder Weitergeben an den Kunden.
Katalog öffnen (PDF)BedarfsanalyseGesprächsbogen
Zwei Seiten zum Ausfüllen beim Kunden – Nutzung, Maße, Ausstattung, nächster Schritt.
Bedarfsanalyse öffnen (PDF)Besser verkaufen – jeden Tag ein Stück.
Leitfaden, Einwandbehandlung, Rollenspiel gegen einen realistischen Kunden, Quiz und der Coach, der die geöffnete Akte kennt. Zehn Minuten vor dem Termin reichen.
Leitfaden kompaktDie zehn Sätze, die jeden Termin tragen
- Einstieg: „Bevor ich Ihnen etwas zeige – wie nutzen Sie Ihre Terrasse heute, und was stört Sie dabei am meisten?“
- Nutzung: „Wann sitzen Sie draußen – mittags, abends, auch im Herbst? Mit wem?“
- Problem: „Was passiert heute, wenn es anfängt zu regnen oder die Sonne knallt?“
- Vision: „Stellen Sie sich vor, Sie sitzen im Oktober um 21 Uhr hier – warm, trocken, Licht an. Was wäre das für Sie wert?“
- Lösung zeigen: Katalog oder Produktbilder – immer das Bild, das zur Terrasse des Kunden passt.
- Konfigurieren: Gemeinsam im Kalkulator – der Kunde entscheidet mit, dann ist es sein Projekt.
- Preis: Preis nennen, Blickkontakt, schweigen. Die erste Reaktion gehört dem Kunden.
- Einwand: „Zu teuer im Vergleich wozu?“ – verstehen, isolieren, Nutzen, Abschlussfrage.
- Abschluss: „Sollen wir das Aufmaß gleich für nächste Woche einplanen?“
- Nach dem Termin: Angebot am selben Tag, Nachfass am dritten Tag, Bedarfsanalyse in die Akte.
Verstehen, was wir verkaufen.
Lamellen, Antrieb, Entwässerung, Wind und Schnee, Elektro, Aufmaß, Montage – alles, was du im Kundengespräch sicher beantworten musst. Unten das Technik-Quiz.
1 · Das bioklimatische PrinzipWas eine Lamellenpergola anders macht
Eine bioklimatische Pergola ist ein Aluminiumdach aus drehbaren Lamellen. Geschlossen (0°) bilden die Lamellen ein ebenes, regendichtes Dach; gedreht (bis 120°, Denia 135°) lassen sie Sonne, Schatten und Luft in jeder Stufe dazwischen durch. Der Kunde regelt das Klima unter dem Dach – deshalb „bioklimatisch“.
Zwei Bauarten
| Drehbar | Drehbar + fahrbar (paketierbar) |
|---|---|
| Lamellen drehen an Ort und Stelle. Modelle: SIX96 Altea, Altea Doble Vano, Moraira · Gibus Twist, Twist XL, Varia, Varia XL. | Lamellen drehen und fahren zusätzlich zu einem Paket zusammen – das Dach ist komplett offen. Modelle: Gibus Velvet Plus, Velvet, Sway · SIX96 Denia (fährt komplett ein). |
Gegenüber Glasdach
- Kein Hitzestau: Lamellen geöffnet = Luft zirkuliert. Unter Glas 10–15 °C wärmer.
- Schatten ohne Markise: Lamellen auf 45° gegen die Sonne.
- Nachteil ehrlich benennen: Geschlossen regendicht, aber kein Wintergarten – Wind, Schnee und Dichtheit haben Grenzen (siehe 5).
2 · Lamelle, Rahmen, StützeProfile, Maße, Werkstoff
Alle Teile sind stranggepresstes Aluminium (EN AW-6060/6063), pulverbeschichtet nach Qualicoat. Rostfrei, UV-stabil, wartungsarm. Die Lamelle ist ein Hohlprofil mit Dichtlippe; jede Lamelle leitet Wasser in die Rinne des Rahmens, von dort läuft es durch die Stützen ab.
| System | Rahmen | Stütze | Lamelle | Modul max. |
|---|---|---|---|---|
| Gibus Twist / Twist XL | 31 cm | 15 × 15 cm | drehbar 0–120° / XL 0–116° | 500 × 750 / 600 × 710 cm |
| Gibus Varia / Varia XL | 31 cm | 17 × 17 cm | drehbar 0–120° / XL 0–116°, Snow-melt optional | 500 × 740 / 600 × 720 cm |
| Gibus Velvet / Velvet Plus | 28 cm | 15 / 17 cm | 4,3 × 23,7 cm, 0–85°, paketierbar | 450 × 603 / 607 cm |
| Gibus Sway | 25 cm | 13 × 13 cm | 4,3 × 23,7 cm, paketierbar, 1 Rohrmotor | 425 × 610 cm (festes Raster) |
| SIX96 Altea / Doble Vano | selbsttragend | 70 × 70 mm Zusatzrohr, bis 295 cm | selbsttragend, drehbar | 470 × 720 / 720 × 720 cm |
| SIX96 Moraira | selbsttragend | 60 × 60 mm | selbsttragend, drehbar | 430 × 660 cm |
| SIX96 Denia | Balken 295 × 197 mm | 197 × 197 mm, bis 300 cm | 0–135°, einfahrbar | 750 × 480 cm mit 4 Säulen |
X und Y: Bei Gibus ist X die Breite (parallel zur Wand, Lamellen laufen quer) und Y die Ausladung (Tiefe, Richtung Lamellenlauf). Die Preislisten sind nach X × Y aufgebaut – im Kalkulator sind die Achsen so beschriftet.
Kopplung: Größere Flächen = Basismodul + angekoppelte Module (TYP 1 seitlich, TYP 2 in der Tiefe) auf gemeinsamen Stützen. Jedes Modul hat eigene Motoren. Ab zwei Modulen immer Mittelstütze einplanen und im Aufmaß zeigen.
3 · Antrieb & SteuerungMotoren, Steuergeräte, Funk, App
Gibus
- Twist / Varia: 2 Linearmotoren 24 V je Modul + Steuereinheit (verkabelt), IP66.
- Velvet / Velvet Plus: 2 Linearmotoren (Drehen) + 2 Getriebemotoren (Fahren), Tandem-Steuergerät 24 V.
- Sway: 1 Rohrmotor – Pflichtposition! Gibus 24 V mit integriertem Steuergerät (LED bis 190 W inklusive, Temperatursensor integriert) oder 230-V-Rohrmotor Somfy IO / RTS, Simu, Cherubini.
- Funk: Fernbedienung TECH 6 (6 Kanäle) als Option; IO-Steuergerät (Somfy io-homecontrol) als Aufpreis, dann TaHoma-App und Sprachsteuerung möglich.
- Netzteil: IP67, Steuerung IP54 – Montageort trocken, aber erreichbar (Stütze oder Rahmen).
SIX96
- Motor, Fernbedienung und Regensensor sind serienmäßig enthalten (Altea, Doble Vano, Moraira). Bei Doble Vano Multigruppen-Fernbedienung für beide Felder.
- Denia: Motor und Elektronik im Randbalken integriert, unsichtbar.
Elektro bauseits
- Zuleitung 230 V / 16 A bis zur Pergola (Stütze oder Wandanschluss), Leerrohr DN 25 empfohlen, Position beim Aufmaß festlegen.
- Bei LED + Heizung Leistung summieren: Hottop-Heizstrahler ca. 2 kW je Stück → eigener Stromkreis.
- Anschluss durch Elektrofachkraft bauseits; unser Monteur verdrahtet innerhalb der Pergola.
4 · EntwässerungRinne, Stützen, Anschluss
Regen läuft von den geschlossenen Lamellen in die umlaufende Rinne im Rahmen, von dort in die Stützen und unten heraus. Gibus: 2 Entwässerungsauslässe je Modul, Ablauf wahlweise in jeder Stütze (bei Bestellung festlegen). SIX96: Entwässerung über Säulen und Umfang.
- Unten: Wasser tritt am Stützenfuß aus – entweder frei auf die Terrasse (Gefälle!), in einen Hofablauf oder per Drainagerohr (Option) an die Regenentwässerung.
- Angelehnt an die Wand: Der wandseitige Träger wird mit Dichtband/Wandanschlussprofil abgedichtet; Blecharbeiten sind eine eigene Position, nicht Standard.
- Gefälle: Die Pergola selbst ist waagerecht; die Lamellen haben die Neigung. Fußpunkte müssen auf einer Ebene liegen (Toleranz ±5 mm) – sonst Ausgleichsplatten.
5 · Wind, Schnee, DichtheitWas wir zusagen dürfen
Windwiderstand nach EN 13561
| Klasse | ≈ Beaufort | Modelle |
|---|---|---|
| 4 | 7 – steifer Wind (50–61 km/h) | Twist, Twist XL, Varia, Varia XL |
| 5 | 8 – stürmischer Wind (62–74 km/h) | Velvet, Velvet Plus, Sway |
| 6 | 9 – Sturm (75–88 km/h) | Altea, Altea Doble Vano (geprüft am Muster 7 × 4,5 m) |
| geprüft | bis 169 km/h | Denia (Herstellerangabe) |
Die Klasse gilt für die geprüfte Mustergröße und geschlossene Lamellen. Mit Windsensor öffnen die Lamellen bei Sturm automatisch (weniger Angriffsfläche). Zip-Screens haben eigene, niedrigere Windklassen – bei Sturm hochfahren.
Schnee
- Altea: ca. 107 kg/m² lt. Prüfbericht. Gibus: Schneelast je Modell/Größe laut technischer Unterlage – nicht pauschal zusagen.
- Temperatursensor erkennt Schneefall (Regen + Temperatur < 2 °C) und öffnet die Lamellen → Schnee fällt durch. Varia/Twist optional mit Snow-melt-Heizung in den Lamellen.
- Empfehlung an den Kunden: Bei angekündigtem Starkschnee Lamellen öffnen.
Dichtheit
Geschlossen regendicht im normalen Betrieb (Altea: Wasserdichtheit nach UNE-EN 1873). Bei Schlagregen mit Wind kann Sprühwasser seitlich eindringen; Tropfenbildung an den Lamellenstößen bei extremem Regen ist systembedingt. Niemals „100 % wasserdicht“ zusagen – steht so auch in den AGB.
6 · Montagearten & StatikInsel, angelehnt, Wall, Fundament
| Montageart | Was es ist | Worauf achten |
|---|---|---|
| Insel (freistehend) | 4 Stützen, steht überall | 4 Fundamente; Windlast geht komplett in die Fundamente |
| Angelehnt vorne | Wandseitiger Träger an der Fassade, 2 Stützen vorne | Tragfähige Wand (Beton, Vollziegel, KS); bei WDVS Abstandshalter/Thermostop; Lamellen laufen von der Wand weg |
| Angelehnt seitlich | Seitlicher Träger an der Wand | Lamellen laufen parallel zur Wand – Entwässerung zur offenen Seite |
| Wall | Zwischen zwei Wänden (Twist, Twist XL, Velvet) | Beide Wände tragfähig; Maß exakt lichtes Maß minus Toleranz |
Fundament
- Punktfundament je Stütze: Richtwert 40 × 40 × 80 cm (frostfrei), Beton C25/30, bei Windklasse 6 / großen Modulen nach Herstellervorgabe größer.
- Auf vorhandener Terrasse: Betonplatte ≥ 15 cm oder Punktfundamente unter dem Belag; Pflaster auf Splitt trägt nicht.
- Befestigung: Schwerlastanker (M12/M16) oder Ankerplatten einbetoniert; Stützenfuß mit Abdeckrosette.
- Dachterrasse: Statik des Gebäudes prüfen lassen (bauseits), Ballast- oder Durchschraublösung – immer über Ivan.
Baugenehmigung
Hessen: Überdachungen sind in vielen Fällen verfahrensfrei (HBO Anlage 1), abhängig von Fläche, Tiefe und Grenzabstand (3 m) – die Aussage „genehmigungsfrei“ nie pauschal treffen, sondern „wir helfen bei der Einschätzung, verantwortlich ist der Bauherr“. Steht so im Angebot unter „Nicht enthalten“.
7 · AufmaßWas der Verkäufer misst, was der Monteur misst
Der Verkäufer nimmt das Vormaß für das Angebot, der Montagepartner das Fertigungsaufmaß nach Auftrag. Keine Fertigung ohne Zeichnung und Freigabe.
Vormaß – Checkliste
- Breite an der Wand (X) und Ausladung (Y) in cm, lichte Höhe unter Fensterbank/Rollladenkasten/Dachrinne.
- Hindernisse: Fallrohre, Außenlampen, Steckdosen, Fenster, die sich nach außen öffnen, Markisen.
- Wandaufbau (Putz, WDVS, Klinker, Holz) und Fassadendämmung – Foto!
- Untergrund (Pflaster, Platten, Beton, Rasen) und Gefälle.
- Stromanschluss: Wo, wie weit, Außensteckdose vorhanden?
- Zugang für Anlieferung: Durchgang ≥ 90 cm? Lamellen bis 7 m lang – Kran oder Trage?
- Himmelsrichtung, Windlage, Nachbargrenze (Abstand), Sichtschutzbedarf.
Maßregeln
- Gibus-Preislisten in 10-cm-Schritten; Zwischenmaße werden auf das nächste Listenmaß aufgerundet (im Kalkulator automatisch). Sway: nur Rastermaße.
- Höhe: Gibus Standard 240 cm, bis 300 cm; SIX96 bis 295 cm (Altea), Sonderlängen bis 605 cm gegen Aufpreis.
- Wall-Montage: Maß = lichtes Maß zwischen den Wänden minus 1 cm je Seite.
8 · Ausstattung technischLED, Zip, Glas, Heizung, Sensorik, Audio
- LED-Strips im Umfang: im Rahmen integriert, RGB (Farbprogramme) oder Weiß 3000/4000 K, dimmbar, je Seite wählbar. Je 240 W ein Steuergerät (Gibus KIT STICK / Master-Slave). Bei Sway 24 V bis 190 W im Motorsteuergerät inklusive.
- LED-Spots in den Lamellen: Punktlicht nach unten, auch bei gedrehten Lamellen; Anzahl je Modul nach Liste.
- Zip-Screens: Textilscreen mit Reißverschlussführung in der Stütze, motorisiert, Stoffgruppen A/B/C (Soltis, Screen-Gewebe); Maß = Lichtmaß L × H. Wind-, Sicht-, Insektenschutz; bei Sturm hochfahren.
- Glasschiebewände: Gibus Glisse (rahmenlos, ESG 10 mm, 2–5 Bahnen) oder SIX96-Seitenelemente; schließen die Pergola windgeschützt, nicht wärmegedämmt. Separate Angebotsposition.
- Heizstrahler Hottop: Infrarot, in den Rahmen integriert, ca. 2 kW je Gerät, Reichweite ca. 2,5 m – pro Esstisch ein Strahler.
- Sensorik: Regen → schließen. Wind → öffnen. Temperatur → Schneeerkennung. Bei SIX96 Regensensor Serie; bei Gibus Wind-/Regen-/Temperatursensor als Option (Sway 24 V: Temperatur integriert).
- Audio: Lautsprecher im Rahmen, Bluetooth.
9 · OberflächenPulverbeschichtung, Farben, Pflege
Pulverbeschichtung nach Qualicoat (Klasse 1, auf Wunsch Seaside-Vorbehandlung in Küstennähe). Gibus: Kategorie A ohne Aufpreis (Anthrazit 7016, Weiß 9010, Bronze, Perlweiß 1013, Edelstahlgrau), B +5 % (min. 300 €), C alle RAL +7 % (min. 650 €), Klasse 2 Sonderoberflächen (Holzdekor, Metallic, Feinstruktur) +6 % (min. 750 €). SIX96: Weiß 9003 Grundfarbe, Standard-RAL, Sonder-RAL und Carta Futura gegen Aufpreis. Struktur und Lamellen können zweifarbig sein.
Pflege: 1–2× jährlich Lamellen und Rinne mit Wasser und mildem Reiniger abspülen, Abläufe freihalten, keine Hochdruckreiniger direkt auf Dichtungen. Bewegliche Teile sind wartungsfrei.
10 · Montageablauf & ÜbergabeWas am Montagetag passiert
- Anlieferung mit eigenem Fahrzeug, Material prüfen (Lieferschein gegen Auftragsbestätigung).
- Fundamente/Ankerpunkte einmessen, Stützen setzen und ausrichten (Lot, Höhe).
- Rahmen montieren, Wandträger abdichten, Diagonale prüfen.
- Lamellen einhängen, Motoren anschließen, Endlagen einstellen.
- LED, Sensoren, Zip, Glas montieren und verdrahten; Anschluss an bauseitige Zuleitung durch Elektriker.
- Funktionstest aller Positionen, Dichtprobe mit Wasser.
- Einweisung des Kunden (Fernbedienung, App, Sensorverhalten, Pflege), Übergabeprotokoll unterschreiben, Fotos für die Akte.
Dauer: 1–2 Tage je Pergola, Glas und Zip +0,5–1 Tag. Lieferzeit ab Fertigungsfreigabe in der Regel 6–8 Wochen.
Typische Fehlerbilder – und die Antwort
- Lamellen schließen nicht ganz: Endlage neu einlernen oder Fremdkörper in der Rinne.
- Wasser tropft am Stoß: Dichtlippe prüfen, bei Schlagregen systembedingt.
- Motor reagiert nicht: Netzteil/Sicherung, Funk neu anlernen, Windsensor hat gesperrt.
- Pfütze am Stützenfuß: Ablauf verstopft oder kein Gefälle – Drainage nachrüsten.
Technik-Quiz12 Fragen
Sehen, wie es funktioniert.
Produktfilme der Hersteller, Montagevideos, Schulungen. Ivan pflegt die Liste – YouTube- oder Vimeo-Link eintragen, fertig.
Unterschrieben? Dann hier rein.
Auftragserteilung, Widerrufsbelehrung, Aufmaßskizze, Fotos der Terrasse, Ausweis-/Vollmachtkopien – alles hochladen. Der Auftrag landet sofort bei Ivan im Portal; mit „Per E-Mail melden“ geht zusätzlich eine Mail mit allen Links raus.